EDEN-ESTLAND: Natur und Strandurlaub

“EDEN-ESTLAND 2017: Natur Und Strandurlaub”

Im Jahr 2007 schrieb die Europäische Kommission den Wettbewerb aus „Europas beste Tourismusziele“ (EDEN oder European Destinations of Excellence) mit dem Ziel, die auf dem nachhaltigen Tourismus basierenden Initiativen vielseitiger zu machen und die Aufmerksamkeit auf die Werte und Vielseitigkeit weniger bekannter Tourismusorte zu richten, sie besser bekannt und besuchbarer zu machen.

Die Ausschreibungen der Zielorte von EDEN erfolgen jedes Mal zu einem unterschiedlichen Thema. Estlands unentdeckte Schätze werden seit dem Jahr 2008 gesucht und es wurden besondere Tourismusziele ausgewählt, die den Tourismus entwickeln und dabei insbesondere ihr Erbe aktiv verwenden und dabei neue Erzeugnisse und Dienstleistungen anbieten.

Das Budget für die Projektaktivitäten beläuft sich auf 29.000 EUR und die Laufzeit des Projekts ist von Oktober 2018 bis März 2020.

Broschüre TOP 10 EDEN Ziele des estnischen Naturtourismus

Zielgruppen des Projekts sind estnische EDEN-Reiseziele, Gemeinden, Tourismusunternehmen sowie Kulturküter und Natürliche Gegensstände. Die Zielmärkte sind Großbritannien, Deutschland und Estland, einschließlich Aktivurlaub, Pflanzen-, Vogel- und Tierbeobachtungen. Folgende Aktivitäten werden in Zusammenarbeit mit dem Tourism Development Center von Enterprise Estonia (EAS), regionalen Tourismusorganisationen, EDEN -Destinationen, Unternehmern und dem COSME-Programm durchgeführt:

  • – Teilnahme an der Tourismusveranstaltung der ITB Berlin 2019 in Zusammenarbeit mit dem Tourism Development Center von Enterprise Estonia,(EAS)
  • – FAM-Touren werden für Online-Medien und Standardmedien aus Deutschland und Großbritannien organisiert.
  • – Vorstellung der Naturtourismusziele von EDEN Estland über die Website und Produktangebote werden auf dem nationalen Tourismusportal Visitestonia.com präsentiert.
  • – Die EDEN – Destinationenbroschüre in EST, ENG und GER ist fertiggestellt.

Projektpartner

Die in diesem Druckwerk aufgeführten zehn EDEN-Ziele, die mit dem Naturtourismus verbunden sind, wurden unter den Siegern und Nominierten der estnischen EDEN-Wettbewerbe ausgewählt: Die Stadt Haapsalu, Die Insel Hiiumaa, Nationalpark Matsalu, Die Insel Muhu, Nationalpark Vilsandi, Die Region des romantischen Strandwegs, Nationalpark Soomaa, Die Region Võrtsjärv, Land der Setukesen und Der Zwiebelweg Peipsiveere. 

Kontakt

Sille Roomets. Projektleiter. Tel. +372 5871 6101, sille@westestonia.ee
Anneli Haabu. Kommunikation. Tel. +372 527 0660, anneli.haabu@westestonia.ee

TOP 10 EDEN Ziele des estnischen Naturtourismus

Gewinner 2013 in der Kategorie „EDEN. Estlands unentdeckte Schätze. Zugänglicher Tourismus“       

                         

Das als Venedig des Nordens bezeichnete Städtchen ist bekannt für seine maritime Atmosphäre, das warme Meereswasser, den bekannten Heilschlamm, die schöne Strandpromenade und die Bischofsburg. Die engen Straßen der Altstadt sind von Häusern mit Holzspitzen umgeben und haben sich seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts kaum verändert, romantische Spaziergänge führen immer wieder an das Meer zurück. In einem ordentlichen Winter trägt das Eis des flachen Küstenmeeres und dann können Sie in der Umgebung von Haapsalu als einzigartiges Erlebnis mit dem Auto auf dem Meereseis fahren. Haapsalu ist zusammen mit der näheren Umgebung einer der besten Vogelbeobachtungsorte in Estland. Die hiesigen vielseitigen Landschaften und flachen Buchten bieten rund um das Jahr reichliche Möglichkeiten zur Beobachtung von Vögeln. Haapsalu aber bitet noch mehr:
– genießen Sie romantische Spaziergänge am Meer und auf den engen Straßen des Kurorts;
– entspannen Sie sich im warmen Meereswasser und probieren Sie Schlammkuren in der örtlichen Kureinrichtungen;
– besuchen Sie die mittelalterliche Bischofsburg und die Domkirche;
– finden Sie ein einfaches und bequemes Erlebnis der Vogelbeobachtung auf den Uferpromenaden und auf den Wegen für leichten Verkehr am Meeresrand.

EINEN BESUCH WERT

Die Promenade von Haapsalu und der Vogelbeobachtungsturm
Wenn Sie auf der Uferallee am Meeresrand spazieren gehen und träumerisch über das Meer schauen, dann überprüfen Sie die Uhrzeit bei der Sonnenuhr, machen Sie sich mit dem Kursaal und seinen Holzspitzen bekannt und erholen Sie sich auf der Bank des weltberühmten Komponisten Tschaikowski. Auf der Promenade befindet sich ein 15 m hoher Vogelbeobachtungsturm und Sie können von hier aus eine vollständige Übersicht über das Leben der Vögel erhalten.

Die Bischofsburg und Domkirche von Haapsalu
Die im 13. Jahrhundert errichtete Bischofsburg ist eine der am besten erhaltenen Burgen in Estland. Die Hauptburg, die großangelegte Domkirche, die Vorburgen und die sie begrenzende Rundmauer verfielen am Ende des 17. Jahrhunderts zu Ruinen.
Heutzutage befindet sich in der Hauptburg ein das Mittelalter behandelndes, aktives Museum und Besucherzentrum, in der Burg lebt auch das berühmteste Gespenst Estlands, die Weiße Dame …

Zweistündige Vogelbeobachtungstour mit Führer in Haapsalu
Es handelt sich um einen im gemütlichen Tempo verlaufenden Spaziergang mit einem anerkannten Vogelführer, in dessen Verlauf die besten Beobachtungsstellen der Stadt besucht werden. Sie erhalten Vogelerlebnisse und den Horizont erweiterndes Wissen.

Der Strand von Paralepa und Waldpfade
Der Strand von Paralepa war immer einer der wärmsten Sandstrände am Meer in Estland. In dessen Nähe, in der Stille eines Parkwaldes befinden sich 3 und 5 km lange, markierte Gesundheits- und Waldpfade in der Natur.

Schlittschuhausflug auf der Bucht von Haapsalu
Der Schlittschuhausflug auf dem Meereseis von Haapsalu hängt vom Wetter ab, doch bei guten Eisverhältnissen ist die Bewegungsgeschwindigkeit auf Schlittschuhen hoch, es lassen sich große Distanzen zurücklegen.
Der Veranstalter stellt die Schlittschuhausrüstung und den Reiseführer, Sie nehmen bitte ein heißes Getränk mit.

MEHR INFORMATIONEN

www.visithaapsalu.com

Haapsalu Turismiinfokeskus (dt. Tourismusinformationszentrum)
Karja 15, Haapsalu, Telefon +372 33248
info@visithaapsalu.com 

FB: visithaapsalu
Instagram @visit_haapsalu

Gewinner 2015 in der Kategorie „EDEN. Estlands unentdeckte Schätze. Ziel des Gastronomietourismus“
Leuchttürme von Hiiumaa, nominiert 2011 in der Kategorie „EDEN. Estlands unentdeckte Schätze. Tourismus und wiederhergestellte Orte“ 

        

Die Insel Hiiumaa mit ihrer echten, wilden Natur und ihrer inselhaften Lebensweise hat beinahe 30 Jahre am weltweiten UNESCO-Programm „Mensch und Biosphäre“ teilgenommen. Die über Jahrhunderte erhaltene Lebensumwelt, besondere Traditionen und die arbeitsamen und humorvollen Menschen der Insel haben gerade deshalb die besondere Anerkennung erhalten, weil sie es verstanden, in Übereinstimmung mit der Natur zu leben.
Auf der Insel finden sich sowohl Wüste als auch Moor, Wälder, sehr viel sauberes Wasser und frische Luft. Vor etwa 455 Millionen Jahren schlug in der Nähe der heutigen Stadt Kärdla (dt. Kertel) ein Meteoroid ein, als Folge dessen ist die Region für ihre artesischen Brunnen mit natürlichem, kristallklarem Wasser bekannt. Auf der Insel werden lokales Essen, Gaben der Natur und Traditionen geschätzt. Hiiumaa als eine Insel der historischen Leuchttürme verfügt auch über den ältesten, funktionierenden Leuchtturm der Welt.

– besuchen Sie historische Leuchttürme und genießen Sie den Rundumblick auf die Natur, die sich vor Ihnen eröffnet
– entdecken Sie die dichten Wälder des Binnenlands auf Wanderwegen
– unternehmen Sie einen romantischen Spaziergang auf den Wacholderfeldern der Insel Kassari (dt. Kassar) und auf der Landzunge Sääretirp
– genießen Sie örtliche und echte natürliche Aromen.

EINEN BESUCH WERT

Die Leuchttürme von Kõpu (dt. Oberdagerort), Tahkuna (dt. Simpernäs) und Ristna (dt. Niederdagerort)
Der Leuchtturm von Kõpu ist der älteste, beständig im Einsatz befindliche Leuchtturm der Welt. Die Stahlkonstruktionen des Leuchtturms von Ristna und des höchsten Leuchtturms Estlands in Tahkuna wurden bei dem berühmten Ingenieur Gustave Eiffel in Frankreich hergestellt. Auf der Spitze der Leuchttürme eröffnet sich ein wunderbarer Rundumblick auf die Wälder und Strandgebiete der Insel sowie das Meer. Die Leuchttürme sind von Mai bis September geöffnet, zu anderen Zeiten auf Vorbestellung oder von außen zu betrachten.

Eine Militär-Naturtour mit Führer in Tahkuna
Auf dieser Wanderung gehen wir auf den Spuren des Ersten und Zweiten Weltkriegs durch die Wälder der Halbinsel Tahkuna, wo Sie die Bestandteile von kilometerlangen Verteidigungsanlagen finden, Betonbunker, Unterstände, einen Feuerleitturm und vieles andere. Wie haben die Kriege und die sowjetische Armee die natürliche Umwelt auf Hiiumaa beeinflusst?
Auf Vorbestellung

Sääretirp
Diesen besonderen Namen trägt eine etwa 2 km lange und schmale Landzunge, deren höherer Teil mit niedrigen Pflanzen bedeckt ist, doch deren Spitze als Nehrung aus Kieselsteinen im Meer verläuft.

Der Vogelbeobachtungsturm von Orjaku (dt. Orjak) und der Lehrpfad
Im Herbst stoppen in der Bucht 10.000–15.000 Wasser- und Strandvögel. Auf dem Lehrpfad befinden sich der Vogelbeobachtungsturm, drei Beobachtungsstände, eine Schlammbrücke, ein überdachter Ruheort und etwa 0,4 km Bohlenweg im Schilf, dieser eignet sich sehr gut für Familien mit Kindern.

Naturpfad Neljateeristi
Der Naturpfad Neljateeristi hat eine märchenhafte und mystische Stimmung und ist ein Weg mit malerischer und abwechselnder Natur, dort können Sie ganzjährig auf großen Steinen herumturnen und auch den schönen Ausblick auf das Meer genießen.

Informationen über die Insel Hiiumaa

Hiiumaa Turismiinfokeskus (Tourismusinformationszentrum) 
Hiiu 1, Kärdla, Telefon +372 5045393 
hiiumaa@visitestonia.com 
FB: VisitHiiumaa
Instagram @visithiiumaa 

Nominiert 2009 in der Kategorie „EDEN. Estlands unentdeckte Schätze. Tourismus und Schutzgebiete“     

                    

Bereits seit dem Jahr 1976 befindet sich Matsalu auf der Liste der Ramsar-Konvention der Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung, wo zusätzlich zu den Vögeln auch die für Westestland typischen halbnatürlichen Biotope (Strand- und Auwiesen, Alvare, Laubwiesen, Schilfflächen und kleine Inseln) und das Kulturerbe der Meerenge geschützt werden.
Der Nationalpark Matsalu ist im Baltikum als einziger mit dem Diplom des Europäischen Rats ausgezeichnet worden, damit wird die biologische, geologische und landschaftliche Vielfalt von Matsalu anerkannt. Der Nationalpark ist Bestandteil des HELCOM Meeresengenschutzgebiets. Die Dachorganisation der europäischen Großschutzgebiete (EUROPARC Federation) verlieh im Jahr 2015 der Region des Nationalparks Matsalu das Zertifikat des nachhaltigen Tourismus.

– Sie sehen Europas größte natürliche Auwiesen, darunter die 4.000 ha große offene Auwiese in Kasari (dt. Kasargen);
– Sie gelangen in ein wirkliches Paradies für an Ornithologie Interessierte, es handelt sich um eine der wichtigen Zwischenstationen für Wasservögel in Europa auf ihrem Weg von der Arktis nach Westeuropa;
– wer sich für Botanik interessiert, findet auf den artenreichen Laubwiesen zwischen Eichen und Haselbäumen zahlreiche Orchideen.

EINEN BESUCH WERT

Besuchszentrum des Nationalparks Matsalu
Im Gutshof Penijõe (dt. Pennijöggi) befinden sich das ganzjährig geöffnete Zentrum und eine Ausstellung, die mit dem Nationalpark bekannt macht, und dort erhalten Sie die gesamten Informationen über den Nationalpark.

Der Aussichtsturm von Kloostri (dt. Kloster) und die Au von Kasari (dt. Kasargen)
Am Ufer des Flusses Kasari liegt der 16 m hohe Turm mit Aussichtsplattform, von dort eröffnet sich ein wunderbarer Ausblick auf die Flussaue, wo sich während der Überschwemmungen im Frühjahr Schwärme von Enten-, Gänse-, Schwan- und Regenpfeiferartigen aufhalten. Im Sommer sehen Sie brütende Störche und Adler oder aktive Elche und Rehe.

Wanderpfad Salevere (dt. Friedrichsberg)
Der 1,5 km lange Pfad mit Bohlenweg und Treppen verläuft bergauf durch Alvare mit Wacholder, artenreiche Alvarwälder und seltene Hainwälder. Sie sehen die Wälle vorhistorischer Verteidigungsanlagen und am Ende des Wanderpfads können Sie erfrischendes Quellwasser genießen. Salevere ist besonders schön während des Frühjahrs zur Zeit der Blüte der Blumen.

Der Bauernhof Puise Nina und der Vogelbeobachtungsturm
Im Turm können Sie übernachten, Vögel beobachten, den schönen Meeresblick, ein romantisches Beisammensein in einer Sommernacht oder vielleicht einen winterlichen Sternenhimmel genießen.

Vogelbeobachtungsturm Haeska (dt. Hasik)
Auf dem Turm in Haeska wurde der europäische Rekord für die Vogelbeobachtung an einem Tag aufgestellt – gesehen wurden 128 verschiedene Vogelarten. Die Strandwiesen und die flache Bucht sind besonders im Frühjahr eine der Lieblingsstationen für Zugvögel.
Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang ist Bewegung erlaubt.

MEHR INFORMATIONEN

www.visitparnu.com
Pärnu Külastuskeskus (Besuchszentrum)
Uus 4, Pärnu, Telefon +372 447 3000
info@visitparnu.com 
FB: visitparnu
Instagram @visitparnu 

Nominiert 2010 in der Kategorie „EDEN. Estlands unentdeckte Schätze. Wassertourismus“ 

                      

Die Insel Muhu ist seit Jahrhunderten ein kleiner Meeresstaat zwischen zwei Meeresengen. Im Schatten von wilden Pflanzenteppichen und Bootsstegen spricht der Meeresstrand über das im Leben Erfolgte und wie ein Einwohner von Muhu leben möchte. Auf der Insel Muhu haben im Verlauf der Jahrtausende die vorbeikommenden Warenströme, Kaufleute und Postpakete die Traditionen geprägt und ihr Kraft gegeben, ebenso wie die Militäreinheiten oder Tausende Glückssucher und Arbeiter. Die Insel Muhu ist ein Ort, wo sich die Zeit ausruht, denn die Natur und die Traditionen haben sich im Lauf der Zeit nicht stark verändert. Das unveränderte Milieu der Dörfer und die Landschaft, die Kultur der Strandbevölkerung von der vorhistorischen Zeit bis heute, das ökologische Gleichgewicht und eine naturnahe Denkweise laden ein, sich auf der Insel einen Zufluchtsort zu suchen. Erholen Sie sich an wilden Stränden, erlernen Sie die jahrhundertealten Traditionen der Fischerdörfer und der gut erhaltenen Orte der vorhistorischen Kultur; entdecken Sie seltene Pflanzen- und Vogelarten und genießen Sie die örtliche Folklore. Saaremaa und Muhu gehöhren zusammen mit den umliegenden Inseln und dem Meer zu dem (zum) UNESCO – Programm „Mencsh und Boisphäre“.

– machen Sie sich mit der Bauernhofarchitektur bekannt und mit der Bauernlandschaft im Dorf Koguva (dt. Koggowa) mit ihren langen Steinzäunen;
– gehen Sie auf den Weg der vorhistorischen Kultur, achten Sie auf die Farben der Türen und die sie verzierenden magischen Symbole, besuchen Sie die Katharinen-Kirche;
– wandern Sie am nördlichen Strand von Muhu, auf den Steilküsten, den Eilanden und Alvaren;
– suchen Sie den Blumenreichtum in der Natur von Muhu und in den farbenfrohen Stickereien von Muhu.  

EINEN BESUCH WERT

Die Steilküste von Üügu
An der nordöstlichen Küste von Muhu finden sich größere oder kleinere Kliffs.
Die etwa 300 m lange Steilküste von Üügu ist die beeindruckendste der Küste von Muhu, Jahrtausende und das Meer haben sie stark abgebrochen und untergraben, doch die wunderbaren Naturansichten bleiben weiterhin erhalten.

Fischerdorf Koguva und das Museum von Muhu
In einer besonderen Naturlandschaft befindet sich das Dorf Koguva mit seinen gut erhaltenen Bauernhöfen. Es ist eines der hervorstechendsten Beispiele der estnischen Bauernarchitektur. Die bäuerliche Architektur, die Volkstrachten von Muhu, die alte Dorfschule, verschiedene Ausstellungen über Natur und Geschichte von Muhu – das Museum befindet sich in vier Bauernhöfen des Dorfs, Eintrittskarten und einen Plan des Dorfs erhalten Sie im Bauernhof Tooma.

Abenteuerpark Muhu und der Naturpfad
An diesem besonderen Ort mit seiner vielseitigen Geschichte und seiner Natur fühlen Sie, wie die Aktivitäten des Menschen und die Natur sich im Laufe der Zeit gegenseitig beeinflussen – aus dem Gebiet des ehemaligen Militärstützpunkts ist heute ein Ort geworden, an dem Sie Wissen über die lokale Artenvielfalt und das historische Erbe erwerben können. Sie können sich auch Zeit nehmen und stattdessen in den Baumwipfeln herumturnen.

Der vorhistorische Pfad von Tihuse und Ausflüge mit dem Pferd ins Elfenreich
Der vorhistorische Pfad von Tihuse macht Sie mit der Natur und dem vorzeitlichen Kulturerbe von Muhu bekannt, den Sitten und Gebräuchen aus alter Zeit, den Waldelfen und alten Riten. Ausflüge zu Fuß oder mit dem Pferd zu heiligen Orten erfolgen entsprechend dem Niveau und der Widerstandsfähigkeit.

Die Schlange der Meerenge Moonland – Fahrten mit dem Segelschiff am Strand von Muhu
Ungefähr 1.000 Jahre war das Symbol von Muhu ein Schiff in der Meerenge namens „uisk oder huisk“, das bedeutet in der Übersetzung „Schlange“. So wurden die Wikingerschiffe der Leute von Saaremaa (dt. Ösel) beschrieben, welche die Gebiete des Bistums Riga angriffen und an Raubzügen in Skandinavien teilnahmen. Das Segelschiff namens Moonland bringt Sie zu maritimen Naturausblicken am Strand und zu den Eilanden, um sie zu genießen.

MEHR INFORMATIONEN

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www.muhu.info  
Kuressaare Turismiinfokeskus (Tourismusinformationszentrum)
Tallinna 2, Kuressaare, Telefon +372 453 3120
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Nominiert 2009 in der Kategorie „EDEN. Estlands unentdeckte Schätze. Tourismus und Schutzgebiete“                          

Vilsandi, Estlands am westlichsten gelegene, besiedelt Insel, ist das Zentrum des Nationalparks, dort finden Sie Robben, Wasservögel und Orchideen. Zwei Drittel des Nationalparks bestehen aus Meer zusammen mit mehr als 150 Inseln, Eilanden und Findlingen.

– wissen Sie, dass sich auf Vilsandi eine der größten Kolonien von Kegelrobben in Estland befindet? Hier halten sich Tausende von Wasservögeln auf;
– hier finden Sie über 30 verschiedene Orchideenarten, den endemischen Saaremaa-Klappertopf und an der Nordgrenze des Verbreitungsgebiets auch Efeu;
– wenn Sie sich für Erdkunde interessieren, untersuchen Sie auf Vilsandi die Kalksteinaufschlüsse, dort finden Sie zahlreiche Fossilien und versteinerte Korallen;
– der Leuchtturm von Kiipsaare (dt. Harrilaid) lag zwischendurch am Ostufer der Halbinsel, doch nun aber am Westufer der Halbinsel in der Nähe des Meeres.

EINEN BESUCH WERT

Der Nationalpark Vilsandi und die Informationsstelle der Staatlichen Forstverwaltung
Beginnen Sie bei der Informationsstelle der Staatlichen Forstverwaltung in Loona, dort gibt es ständige Ausstellungen und Sie erhalten Erklärungen und Karten über diesen geologisch, zoologisch und botanisch sehr interessanten Nationalpark.

Zu Fuß nach Vilsandi, Natur- und Orchideentouren
Abhängig vom Wetter geht es nach Vilsandi mit dem Boot oder Sie waten zu Fuß durch das Meer, auf der Insel wird mit dem Pick-up gefahren und Sie werden mit den Besonderheiten der Natur von Vilsandi und Geschichten über die Inselbevölkerung bekannt gemacht. Die Route des Orchideenausflugs im Frühjahr oder Sommer hängt von der Saison ab, da die Arten an verschiedenen Orten zu unterschiedlichen Zeiten blühen.

Wanderwege auf Vilsandi, der Aussichtsturm und der Leuchtturm
Zwei Wanderwege (6 und 8 km) beginnen in der Mitte der Insel Vilsandi beim 16 m hohen Aussichtsturm aus Metall. Der 8 km lange Weg führt an den Südstrand entlang von Korallenriffen bis zum Leuchtturm und zurück durch den Wald. Der andere Wanderweg führt zur Insel Vesiloo.

Naturpfade Harilaiu und der Leuchtturm von Kiipsaare
Einer der schönsten und ältesten Teile des Nationalparks ist die Halbinsel Harilaiu, die 10 km des gekennzeichneten Wegs durchlaufen die Enge von Harilaiu und führen zum Leuchtturm von Kiipsaare, der heute wegen einer Änderung der Küstenlinie im Meer liegt.
Unter dem Einfluss von Stürmen und Wellen ist der Turm vor Jahren nach hinten in die Schräge gerückt, Windböen und Wellen rücken ihn mitunter mehr oder weniger in die Senkrechte. Zugang nur zu Fuß.

Robbenausflug auf dem Meer
Die Schiffsreise führt hinter die westlichsten Landzungen des Nationalparks Vilsandi auf das offene Meer, um Robben zu beobachten. Nehmen Sie warme Kleidung und Ferngläser mit, denn zusätzlich zu den Robben sehen Sie auch Tausende von Vögeln.

MEHR INFORMATIONEN

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Kuressaare Turismiinfokeskus (Tourismusinformationszentrum)
Tallinna 2, Kuressaare, Telefon +372 453 3120
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Instagram @visit_saaremaa
@vilsandinationalpark

Nominiert 2015 in der Kategorie „EDEN. Estlands unentdeckte Schätze. Ziel des Gastronomietourismus“ 

               

Der romantische Strandweg verläuft entlang einer 635 km langen Küstenlinie rund um die Bucht von Pärnu (dt. Pernau), zwischen den Wacholdern von Varbla bis zur estnisch-lettischen Staatsgrenze in Ikla (dt. Ikel). Auf dem Strandweg findet das bewusste und aufmerksame Auge Hinweise auf die vergessene Küstenlinie der Ostsee oder es wird in das Binnenland eingeladen mit seinen geheimnisvollen und tiefen Wäldern und Mooren.
Der Strandweg führt auch zur Insel Kihnu (dt. Kühnö) mit ihrem speziellen Charakter, deren auffälligste Besonderheiten die auf der Insel vorherrschende, gemeinschaftliche Lebensweise, die vielseitigen kulturellen Bräuche, die Sprache, die Volkstrachten und natürlich die Natur darstellen.

– unternehmen Sie einige Spaziergänge entlang einsamer Paradiesstrände, genießen Sie Ausflüge durch idyllische Fischerdörfer und bäuerliche Landschaften;
– spazieren Sie an geheimnisvollen und uralten Orten, an denen es die schönsten Sonnenuntergänge gibt;
– wandern Sie im menschenleeren Moor, über Strandwiesen voller zwitschernder Vögel und heilenden Kiefernwäldern;
– besuchen Sie mit Sicherheit die Insel Kihnu mit ihrem besonderen Kultur- und Naturraum.

EINEN BESUCH WERT

Reesuratas auf Kihnu, die offizielle Tour der Insel
Das Reesuratas (wörtlich „Reiserad“) ist ein am Hafen beginnender, 23 km langer Rundweg. Diesen können Sie ideal auf eigene Faust zu Fuß, mit dem Fahrrad oder sogar mit einem nostalgischen Motorrad mit Beiwagen bewältigen und Sie können die kulturellen und natürlichen Sehenswürdigkeiten der Insel entdecken. Sie sehen einen von der UNESCO anerkannten Kulturraum, Natur, Landschaften und Meeresausblicke.

 

Kajakausflüge zu den Inseln Manija (dt. Manja) oder Sorgu (dt. Sorgholm) von Seikle Vabaks (Abenteure Dich frei)
Manija ist ein kleines, steiniges Eiland in der Bucht von Pärnu und eines der kleinsten besiedelten Inselchen in Europa. Der Ausflug lässt Sie eine einzigartige, einheimische Kultur entdecken, die auf der UNESCO Liste des Weltkulturerbes steht, die Natur der Insel, die Geschichte sowie das Leben der Strandfischer. Sorgu ist eine kleine, 5 ha große, unbesiedelte Insel in der Nähe der Insel Manija, die von verschiedenen Meeresvögeln besiedelt wird, besonders von Kormorankolonien.
Die Kajakausflüge erfolgen auf Vorbestellung.

Der Lehrpfad der Staatlichen Forstverwaltung im Nigula-Hochmoor und der Aussichtsturm
Das Nigula-Hochmoor mit seinen fünf, mit Urwald bewachsenen Moorinseln und einem großen Moorsee ist es wert, besucht zu werden. Der 3 km lange Lehrpfad verläuft entlang des offenen Moors bis zur größten Moorinsel – Salupeaksi. Am Lehrpfad liegt der Aussichtsturm, von dort können Sie gut das Leben der Moorbewohner beobachten.

Landburg Soontagana
Die auf einer Moorinsel gelegene, im 7.–8. Jahrhundert errichtete Moorburg war eine vorhistorische Festung. Diese ist von einer schönen historischen Kulturlandschaft umgeben – Wiesen, alte Bauernhofstellen und Steingärten. Zusätzlich zum Spaziergang und den schönen Ausblicken erwarten Sie Feuerstellen und eine Wanderhütte.

Der Strand Kabli, die Vogelstation und der Naturlehrpfad
Im Besucherzentrum Kabli können Sie sich mit Ausstellungen zum Thema Natur bekannt machen, Exkursionen bestellen, zelten und schwimmen. Vor dem Zentrum beginnt der 1,8 km lange Lehrpfad, der am Strand verläuft und über Pflanzengemeinschaften, Dünen und die Vogelwelt informiert.
Auf dem Wanderweg können Sie auf zwei Aussichtstürmen auch selbst ausprobieren, Vögel zu beobachten. Der flache Strand von Kabli mit seinem warmen Wasser ist ein beliebter Erholungsort mit seiner über eine Wiese verlaufenden Promenade, Picknick-Plätzen und einem Sommercafé.

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Gewinner 2009 in der Kategorie „EDEN. Estlands unentdeckte Schätze. Tourismus und Schutzgebiete“

             

Die fünfte Jahreszeit im Nationalpark Soomaa ist die Zeit der großen Überschwemmungen. Erst nach dem Besuch von Soomaa verstehen Sie wirklich, wie groß die Rolle ist, welche Überschwemmungen bei der Gestaltung der Natur der Region spielen. Im Soomaa haben mehr als 185 Vogelarten einen angenehmen Wohnort gefunden, ebenso können Sie auch Luchs, Wolf oder Braunbär antreffen.
– im Frühling während der Überschwemmungszeit können Sie mit dem Kanu auch im Wald fahren;
– genießen Sie im Sommer das am Fluss Kuresoo blühende Ökosystem, erkennen Sie den Geruch wilder Orchideen oder unternehmen Sie eine nächtliche Kanutour;
– im Herbst sehen Sie, wie die Wildtiere Vorbereitungen für den Winter machen, bestellen Sie eine Biber-Safari;
– das im Winter von Schnee bedeckte Land schafft die Voraussetzungen für die Überschwemmung im Frühjahr, ein unvergessliches Erlebnis sind Touren mit Schnee- oder Schlittschuhen auf dem zugefrorenen Fluss oder im vereisten Hochmoor.

EINEN BESUCH WERT

Soomaa.com – Kanutouren mit Führer
Mit dem Kanu auf dem Fluss zu fahren, ist eine der besten Möglichkeiten, sich mit der Natur des Nationalparks bekannt zu machen. Besonders spannend ist es während der Überschwemmungen im Frühjahr mit dem Kanu durch den Wald und über Wiesen zu fahren.
Kanuausflüge auf Vorbestellung

Lehrpfad Ingatsi
Der 3 km lange Pfad verläuft entlang einer langen Waldschneise bis zu Europas höchstem Torflager, dem des Hochmoores Kuresoo. Dort eröffnet sich vom Aussichtsturm aus ein schöner Ausblick auf das weite Hochmoor, weiter führt der Bohlenweg zwischen malerischen Moortümpeln, in denen im Sommer auch ein erfrischendes Bad genommen werden kann.

Soomaa.com – Biber-Safari oder ein abendlicher Kanuausflug im abendlichen Soomaa
Die Touren erfolgen zu abendlicher Zeit, da Biber es vorziehen, in der Dämmerung aktiv zu werden. Safari auf Vorbestellung

Wintertour mit Schneeschuhen in Soomaa
Auf Schneeschuhen erleben Sie etwas und sie sind ein wertvolles Hilfsmittel für jeden Ausflug im Moor. Mit Schneeschuhen sinken Sie nicht im Schnee oder im Moor ein und Sie können die Hinweise und Spuren der Natur verfolgen.
Schneeschuhtouren auf Vorbestellung

Lehrpfad Riisa
Auf dem 5 km langen Pfad im Hochmoor sehen Sie, wie Wald zum Hochmoor wird. Auf dem Pfad gibt es einen Beobachtungsturm und 1,2 km sind auch mit dem Rollstuhl und dem Kinderwagen zu durchqueren. 

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Gewinner 2010 in der Kategorie „EDEN. Estlands unentdeckte Schätze. Wassertourismus“

              

Der zweitgrößte See in den baltischen Staaten bildet nicht nur den natürlichen Lebensraum für viele Pflanzen, Fische und andere Tiere, sondern er ist auch ein Zuhause, ein Arbeitgeber und ein touristischer Ort. Mehr als einhundert Kilometer Wanderwege erwarten Sie das ganze Jahr über und sie bieten Entdeckerfreude in der sauberen Natur, verschiedene Aktivitäten und ein spannendes Kulturerbe. Der Võrtsjärv gehört zum Natura 2000 Natur- und Vogelschutzgebiet. Falls Sie rund um den See mit seinen tausend Gesichtern reisen, kann ein jeder sich aktiv erholen, des Seemuseum besuchen oder – warum auch nicht – ofenwarme, geräucherte Brasse von den Fischern probieren, und noch – mehr eine Fahrt mit dem Fischersegler (est. Kalepurjekas) unternehmen. Rund um den Võrtsjärv werden noch die Traditionen der Fischertage und der dörflichen Tanzvergnügen (est. simman) geschätzt.

– der winterliche See, der Võrtsjärv, bietet gute Möglichkeiten zum Schlittschuh, Ski- oder Tretschlittenfahren;
– die Überschwemmungen im Frühjahr und der Vogelzug bieten ein wirkliches Schauspiel für den Naturfreund;
– der Sommer ist die beste Zeit zum Schwimmen und Bootfahren, kommen Sie auch vorbei beim Tanz auf der Insel Tondisaar!
– der goldene Herbst ist die geeignete Zeit für eine Tour mit dem Fahrrad oder dem Motorfahrzeug rund um den See.

EINEN BESUCH WERT

Das Seemuseum Akva:Rium
Direkt am Seeufer liegt das Museum und in seiner ständigen Ausstellung befinden sich lebende estnische Süßwasserfische in Aquarien. Im unbelebten Teil finden Sie Fischfangausrüstung, eine Ausstellung von Urfischen und versteinerten Fischen sowie Mittel zur Untersuchung von Gewässern.

Fahrten auf dem See mit dem Fischsegler oder der Floßsauna in der eisfreien Zeit
Eine Vergnügungsfahrt mit dem Fischsegler bietet ein nicht zu wiederholendes Erlebnis, Sie hören, wie die Wellen des Võrtsjärv gegen den Bootskörper klatschen, Sie können Aalsuppe oder Räucherfisch genießen, auf Wunsch zusammen mit einem Naturführer. Auf der Fahrt mit der Floßsauna können Sie aus der Sauna direkt in den See oder den Fluss springen, in abgelegenen Winkeln die Stille genießen und den Zauber der Natur untersuchen.

Die Wassermühle von Hellenurme (dt. Hellenorm)
In den vier Stockwerken der seit 138 Jahren mit Wasserkraft funktionierenden Wassermühle können sie probieren, fühlen und schmecken, wie und was aus Getreide hergestellt wird. Der Geruch von aus frischem Mehl gebackenem Brot und der Geschmack tragen die Erinnerung an die Zeit der Vorfahren. 

Die Kurstadt Elva im Kiefernwald und 100 km Wanderwege
Die verschiedenen Wanderwege der Region sind besonders in der Nacht spannend, Sie können die Geräusche von Vögeln und anderen Tieren hören und den Geruch des nächtlichen Waldes spüren. Spannung kommt durch Wanderrituale hinzu und Sie essen in der nächtlichen Dunkelheit am knackenden Lagerfeuer ein Picknick.

Tretschlittenausflug „Tondisaar-Runde auf dem Võrtsjärv“
Wir laden zu einem Ausflug auf dem winterlichen Võrtsjärv ein, um die spannende Insel Tondisaar mit ihrem mystischen Ruf zu entdecken!

MEHR INFORMATIONEN

www.elvaturism.eewww.vortsjarv.ee

Elva Turismiinfopunkt (Tourismusinformationsstelle)
Kesk 30, Elva, 
turism@elva.ee, Telefon +372 7330 132
FB: visitelva; FB: võrtsjärv
Instagram @visitelva

Nominiert 2015 in der Kategorie „EDEN. Estlands unentdeckte Schätze. Ziel des Gastronomietourismus“                            

Seit Jahrhuderte liegt Setomaa an der Grenze zweier Kulturen zwischen Ost und West. Die Setokesen haben viele Sitten und Bräuche bewahrt während in der ganzen Welt viel traditionelles verloren geht. Setomaa ist heutzutage zwischen Russland und Estland geteilt, wobei Setokesen heute die auf russische Seite liegende Stadt Petseri nach wie vor für ihren Hauptstadt halten. Die Seto Traditionen und Kultur wurde mit Volksgesang – leelo – überliefert. Seit 2009 gehört Seto leelo in die Liste der UNESCO immateriellen Weltkulturerbe. Eben durch Seto leelo und den zu den Trachten gehörenden prächtigen Silberschmuck ist Setomaa am meisten bekannt. Der zu den Frauentrachten gehörende Silberschmuck kann bis zu 5 Kg wiegen. Setomaa ist einmalig und verschieden:

  • – geniesse die Seto Küche: die alltägliche Küche der Setokesen ist einheimisch, aus der sauberen Natur stammend – das, was viele nur in Bioladen kaufen können;
  • – Auf Rundfahrten in Setomaa merke die Jahrhunderte alten Dorfkapellen – estn. tsässon – und die befestigten Bauernhöfein den Dörfen. Beste Überblick gibt das Seto Bauernmuseum in Värska,
  • – Besuche Setomaa bei Festlichkeiten und Feiertagen, die im Volkskalender zu fi nden sind. Das größte Ereignis – Seto Königstag – Markt mit Kulturprogramm und Umzug – fi ndet immer am ersten Samstag in August statt.

Die Natur in Setomaa riecht nach Kieferharz, Pilze und Sandstrand. Ab Juli und August sind die Wälder voll Waldfrüchte wie Preiselbeeren, Heidelbeeren und Pilze – Pfi ff erlinge, Steinpilze, Reizger. Berühmt sind Schlammbäder und Heilwasserbäder im Kurkomplex bei Värska.

EINEN BESUCH WERTT

Wanderpfad am Õrsava-See
Rund um den See verläuft der 5 km lange Pfad und er bietet zusätzlich zu den malerischen Ausblicken auf die Natur auch historische Bildung, denn er läuft teilweise entlang der Bahnen des nördlichen Lagers der estnischen Streitkräfte in Petseri. Dort übten einst die Kavallerie und die Artillerie aus ganz Estland. Vom Seto Bauernmuseum können Sie auch ein thematisches Programm zum nördlichen Lager bestellen.

Mittelalter-Erlebniszentrum der Bischofsburg Vastseliina (dt. Neuhausen)
Die Burg und mittelalterliche Wallfahrtsort in Vastseliina ist voll Legenden. Hier erwarten die Besucher Burgruinen aus dem 14. Jh, Dorfkrug mit traditionellen Rezepten, interaktives Museum, Pilgerunterkunft mit Kapelle und Park des hiesigen Gutshofes. Erlebnisführungen und Besucherprogramme auf Anfrage

Tourismusroute „Seto Külavüü“
Die Tourismusroute versammelt die Sehenswürdigkeiten von Setomaa, eine einzigartige Kultur und Traditionen, und führt Sie zu Begegnungen mit besonderen Menschen und spannenden Orten. Besuchen Sie Museen, die Natur, Sehenswürdigkeiten und Tsässons (kleine Kapellen), mit Führer oder selbständig.

Naturtouren an der Grenze Europas
Setomaa ist bekannt für große Wälder, unberührte Natur und reichliche Gaben der Natur. All dies können Sie im Sommer gut genießen ob mit einer Tretroller-, E-Bike-, Kanu- und Moorschuhtour oder im Winter mit einer Schlittschuh- und Tretschlittenttour oder Ausfl ügen mit Schlittschuhen. 

Piusa Besucherzentrum, Wanderpfad und Sandsteinhöhlen 
Im Kiefernwald auf teils sandiger, teils moosiger Landschaft befi nden sich die Piusa-Höhlen, ein ehemaliger Bergbau für Glassand und jetzt eine der größten Winterkolonien der Fledermäuse in Nord-Ost-Europa. Im Besucherzentrum wird Kurzfi lm über sie gezeigt, dort gibt es eine Ausstellung zum Sandabbau zwischen 1920 – 70. Hinter dem Besucherzentrum am Rande des ehemaligen Sandtagebaues liegt wahrscheinlich der größte Sandkasten landesweit.

MEHR INFORMATIONEN

www.visitsetomaa.ee

Värska Tourismusinformationsstelle
Pikk 12, Värska, Telefon +372 5682 1268
info@visitsetomaa.ee 
FB: visitsetomaa
Instagram @Visitsetomaa

Nominiert 2010 in der Kategorie „EDEN. Estlands unentdeckte Schätze. Wassertourismus“

                      

Der Peipus-See, ein Grenzsee der Europäischen Union, der Estland und Russland vereint und trennt, beeinflusst die Natur, das Leben und die Traditionen der Region. Der See hat einen günstigen Erdboden für die Zwiebelzucht gegeben, dieser ist weiterhin reich an Fischen. Im Winter bietet er Eisfischern und dem Sucher von einzigartigen Erlebnissen vermittelt über eine Eissafari Aktivitäten. Die drei Kulturen dieses Seeufers – die estnische Bauernkultur, die deutschbaltische Gutshofkultur und die Kultur der russischen Altgläubigen – können die Besucher durch Museen, Begegnungen mit den Einheimischen und durch die hiesigen Geschmackerlebnisse entdecken.

– unternehmen Sie im Winter eine spannende Safari mit dem Monster-Truck und Eisangeln auf dem See, genießen Sie das Raue, den Frieden und die Stille;
– finden Sie im Frühling einen Ort, an dem Narzissen natürlich wachsen, besuchen Sie die Veranstaltungen des Fischfangs und der Fischspeisen;
– besuchen Sie im Sommer die Veranstaltungen für lokales Essen, Jahrmärkte und Essensfeiern, finden Sie die entdeckenswerten Höfe und Gärten der Altgläubigen;
– im Herbst sind die örtlichen Verkäufer/innen von Peipus-Zwiebeln für die Straßendörfer charakteristisch, unternehmen Sie eine tolle Naturwanderung auf dem Wanderweg in Alatskivi (dt. Allatzkiwwi) oder in den Wäldern von Välgi.

EINEN BESUCH WERTT

Winterliche Monster-Truck-Safari auf dem Peipus-See
Ein Karakatitsa (örtlich für Monster-Truck) ist ein spannendes zwei- oder mehrrädriges Fahrzeug, mit dem auf dem Eis auf dem Peipus-See herumgefahren werden kann und die besseren Angelstellen gesucht werden können.
Die Fahrzeuge wurden ohne Ausnahme von den Fischern selbst erbaut, zusätzlich zur Safari können Sie auch eine warme Suppenpause bestellen.
Auf Vorbestellung im Februar–März, sofern auf dem See das Eis stark genug ist.

Workshop zur Teekultur von Peipsiveere
In einem gemütlichen Wohnhaus von Altgläubigen wird über das Teetrinken in den Dörfern der Altgläubigen gesprochen und darüber, was Iwantschaiist, wie dieser natürlich angefertigt wird und wie der selbstgemachte Karamellzucker der Altgläubigen schmeckt.

Fahrradtour auf dem Zwiebelweg
Entdecken Sie den Zwiebelweg auf dem Fahrrad – spüren Sie die Düfte der Natur und machen Sie Bekanntschaft mit den Einheimischen. Kommen Sie mit Ihrem eigenen Fahrrad oder leihen Sie sich eins vom Besucherzentrum Peipsimaa (dt. Peipusland). In jedem Frühjahr wird eine neue Streckenkarte erstellt und sie ist erhältlich auf: www.sibulatee.ee
Die beste Zeit für die Entdeckung des Zwiebelwegs ist die Zeit von Mai bis September.
E-Mail: info@sibulatee.ee
Tel. +372 5648 0065

Wanderweg und Naturzentrum Alatskivi
Im Herzen des Zwiebelwegs, in Alatskivi, verläuft ein 4,5 km langer Wanderweg durch die wunderschöne Natur des Sees und endet beim großartigen Herrenhaus Alatskivi. Es lohnt sich, das Naturzentrum Alatskivi zu besuchen, welches über die hiesige Natur auf die beste Art und Weise informiert. Dort können Sie auch einen Führer bestellen.

Tour der Naturliebhaber auf dem Zwiebelweg
Neben den wichtigeren Naturobjekten (die Steilküste von Kallaste, der Naturpfad Alatskivi und das Naturzentrum, entsprechend der Jahreszeit mit dem Boot oder dem Monster-Truck auf dem See fahren) werden auch die mit den drei Kulturen des Ziebelwegs verbundenen Orte besucht wie das Herrenhaus Alatskivi, das Museum der Altgläubigen in Kolkja, der Handarbeitsbauernhof in Turgi, die Honig-Hütte (Mesi tare), die Galerie Voronja, der Zwiebelhof von Kostja u.a.
Die Tour wird entsprechend der Größe der Gruppe und ihren Interessen organisiert, Vorbestellung bitte mindestens eine Woche vorher.
E-Mail: info@sibulatee.ee
Telefon: +372 5648 0065

MEHR INFORMATIONEN

www.sibulatee.ee

Telefon +37256480065
info@sibulatee.ee
FB: sibulatee  
Instagram @sibulatee

Valdur Mikitaestnischer Schriftsteller und Semiotiker
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„Der Prototyp eines glücklichen Menschen könnte ein Mensch sein, der an einem Sommerabend inmitten des perfekten Chaos der häuslichen Bibliothek seiner Großmutter sitzt, an den Füßen hat er löchrige Socken und er hat sein Mobiltelefon verloren.“
Fred Jüssiestnischer Zoologe, Naturfotograf und Popularisierer der Natur
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„Ich habe auf Hiiumaa gelebt, die Einwohner kennen gute Sprüche und einer dieser Sprüche lautet, dass die Faulheit des Mannes Alter ist. Wenn Sie faulenzen können, dann bewahren Sie sich dies. Das muss man lernen, das ist überhaupt nicht einfach – das Faulenzen zu lernen. Dies verschafft die Möglichkeit zu vertiefen.“"
Toomas Paulestnischer Geistlicher, Theologe, Kirchen- und Kulturhistoriker
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„Die Wahrheit ist wie Wasser für den Durstigen. Wasser hat keinen Geschmack, keine Farbe sowie keinen Geruch, aber ohne Wasser gibt es kein Leben.“
August Gailitestnischer Schriftsteller
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„... Liebe Bäume mit Deiner gesamten Reinheit der Seele, beobachte einmal aufmerksam die Blätter oder die Nadeln von Bäumen, bewegen sie sich nicht, atmen sie nicht, zittern sie nicht? – das ist doch dasselbe Leben, das Du selbst führst. Sie leben und atmen, das ist wahr, ähnlich wie das Zittern im Sturm, das Strahlen in der Sonne, das Absondern von Tropfen im Nebel. So lachst Du, erfreust Dich und weinst Du auch. Gibt es irgendeinen Unterschied zwischen dem Lebenden und Atmenden?“
Rein Maranestnischer Kameramann und Filmemacher
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„Aber unsere einzige Möglichkeit hier auf der Welt überhaupt am Leben zu bleiben, besteht darin zu erlernen, andere Lebensformen zu schätzen. Ohne sie sind wir absolut schutzlos, hilflos und sinnlos.“
Epp Petroneestnische Journalistin, Verlegerin und Bloggerin
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„Von Herzen weiß jeder Mensch, dass Wald, Wiesen und Meer schöner sind als Asphalt, Tankstellen und Autos.“
Valdur Mikitaestnischer Schriftsteller und Semiotiker
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„Im Allgemeinen ist heute alles das wertvoll, was sich nicht googeln lässt. In jedem ordentlichen estnischen Geschlecht gibt es wenigstens einen Menschen, der etwas seltsam ist. Ein Volk, deren bekanntestes literarisches Werk ein fünfbändiges Handbuch zur Moorentwässerung ist, kann nicht normal sein – und muss es auch nicht. Möglich, dass wir im Universum irgendetwas Anderes machen sollen.“
Nikolai Baturinestnischer und Mundartdichter, Prosaschriftsteller und Verfasser von Theaterstücken
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„Falls meine Ankunft an diesem Nebenort für mich neu und überraschend ist, dann interessierte es die Natur nicht weiter. Sie hatte bereits vor ihrem eigenen Hintergrund Menschen gesehen und ich erschien ihr im Vergleich mit ihnen nicht besser oder schlechter. Die Gleichgültigkeit der Natur ist nicht beleidigend.“
Valdur Mikitaestnischer Schriftsteller und Semiotiker
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„Niemand kann sich in Europa eine Familie vorstellen, in der der Vater nach der Arbeit mit dem Fahrrad angeln fährt, zur selben Zeit wie die Mutter im Hochmoor Beeren sammelt, die Großmutter Heilpflanzen sammelt und die Kinder selbständig zum nächstgelegenen Waldsee ziehen, um zu schwimmen. Aus einer solchen Welt ist schon lange ein Märchen geworden.“
Fred Jüssiestnischer Zoologe, Naturfotograf und Popularisierer der Natur
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„Es handelt sich um eine der traurigsten Sachen, dass uns nicht die Möglichkeit gegeben wird, uns zu vertiefen, oder dafür immer weniger die Chance besteht. Der Mensch versteht es nicht, faul zu sein, uns wurde beigebracht, intensiv zu arbeiten, und wichtig ist, dass Du Arbeit, Arbeit und Arbeit verrichtest, aber darüber wird nicht geredet, dass man sich erholen muss, erholen muss und erholen muss.“
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